Alexandra Ivanova

Alexandra Ivanova

Ihr Album „BEAUTY IN CHAOS“ ist zum einen eine Momentaufnahme der vielseitigen und weit gereisten Komponistin und Pianistin Alexandra Ivanova. Es dokumentiert ihre Entscheidung für ihre persönliche Berufung, die Musik. Zum anderen bietet „Beauty in Chaos“ wie eine Art „Oase“ ein Zugehörigkeitsgefühl für Menschen „aller Welten“.

Mit „Beauty in Chaos“ Türöffnerin „von WELTen“ – ALEXANDRA IVANOVA

Drei Jahre nach Veröf­fentlichung ihres Debü­tal­bums „BEAUTY IN CHAOS“ ste­hen Pianistin und Kom­pon­istin Alexan­dra Ivano­va als „Türöffner­in“ ver­schieden­er Klang­wel­ten neue Türen offen.

Mit ihrem Trio hat­te sie Europa und Nordafri­ka bereist, u. a. in Metropolen wie Berlin, Wien und Kairo gespielt. Frenetis­chen Beifall erhielt sie als Show­case auf der welt­größten Jazzmesse, der Jaz­za­head in Bre­men. In Berlin gab sie gle­ich darauf ein Bene­fizkonz­ert für das SOS Kinder­dorf Moabit.

Alexandra Ivanova geht dahin, wo sie Türen öffnet, egal ob große Jazzmesse oder kleines Festival.

Als „Artist in Res­i­dence“ für drei Monate eröffnete sie 2024 in Havanna/Kuba mit einem Auftritt auf dem Havan­na Jazz Plaza Fes­ti­val und spielte u. a. im PENG Festival.

2025 fol­gte eine interkul­turelle „Soundweavings“-Residency am kanadis­chen Banff Cen­tre, wo Alexan­dra Ivano­va sowohl mit dem Piano als auch mit dem ara­bis­chen Qanun teil­nahm. Es kam, wie es immer kommt, zu neuen Ent­deck­un­gen in der Zusam­me­nar­beit, basierend auf Stück­en des zeit­genös­sis­chen Game­lans, dessen Kom­pon­is­ten sowohl von unger­aden Rhyth­men als auch von afro-kuban­is­ch­er Musik, teils auch vom Maqam inspiri­ert sind.

Daraufhin reiste Alexan­dra Ivano­va als Music Ambas­sador für einen ein­monati­gen Forschungs- und Ver­net­zungsaufen­thalt nach Indone­sien und begann die Zusam­me­nar­beit mit zeit­genös­sis­chen bali­ne­sis­chen Komponisten.

2026 ste­ht eine Asien-Ozeanien-Tour im Rah­men ein­er inter­re­gionalen Kul­turkol­lab­o­ra­tion der Öster­re­ichis­chen Botschaft Jakar­ta, Shang­hai, und Can­ber­ra bevor.

Immer dabei: ihre Kompositionen aus „Beauty in Chaos“ wie ein Schlüssel.

Ihr Album „BEAUTY IN CHAOS“ ist zum einen eine Momen­tauf­nahme der viel­seit­i­gen und weit gereis­ten Kom­pon­istin und Pianistin Alexan­dra Ivano­va. Es doku­men­tiert ihre Entschei­dung für ihre per­sön­liche Beru­fung,  die Musik. Zum anderen bietet „Beau­ty in Chaos“  wie eine Art „Oase“ ein Zuge­hörigkeits­ge­fühl für Men­schen „aller Welten“.

In ihren eige­nen Kom­po­si­tio­nen bringt Alexan­dra Ivano­va Klänge aus Maqam-Tra­di­tio­nen, afrokuban­is­che Claven, bul­gar­ische Rhyth­men sowie Ein­flüsse aus Klas­sik und Jazz zueinan­der. Auf dem Titel­song ist außer­dem die unverkennbare Stimme der syrisch-franzö­sis­chen Sän­gerin Lynn Adib zu hören.

Die Stücke auf „Beau­ty in Chaos“ laden den Zuhör­er dazu ein, den europäis­chen Kanon zu ver­lassen und die Welt aus ver­schiede­nen kul­turellen Per­spek­tiv­en zu betra­cht­en. Sie sind eine Suche nach der Östlichkeit in einem west­lichen Kon­text: „Enta Omri“ ist ein zeit­genös­sis­ch­er Trib­ut an die Gesangsle­gende der ara­bis­chen Klas­sik, Umm Kulthum. „Ay Isigin­da“ des aser­bei­d­sch­a­nis­chen Kom­pon­is­ten Gam­bar Huseyn­li ken­nt Ivano­va von einem Konz­ert des Azer­bai­jan State Orches­tra of Folk Instru­ments. Und das isländis­che Tra­di­tion­al „Krum­mav­i­sur“ weist verblüf­fende Par­al­le­len zur Musik des Nahen Ostens auf.

„Mit Bassis­ten wie Niklas Lukassen und Schlagzeugern wie Nathan Ott, bildet sie ein Pian­otrio der Extrak­lasse, voller Sen­si­bil­ität und Authen­tiz­ität. Für Alexan­dra Ivano­va hat sich mit dem sorgfältig kon­stru­ierten Album ein ganz neuer Weg geöffnet – die Pianistin lebt in Berlin und schuf in ihrer Musik für sich ein eigenes Zuhause, das gle­ichzeit­ig die Fülle ihrer Erfahrun­gen widerspiegelt.“

Über Alexandra Ivanova

Die in Öster­re­ich aufgewach­sene Kom­pon­istin und Pianistin Alexan­dra Ivano­va gilt als Aus­nah­mekün­st­lerin.  In einem Inter­view der JAZZTHING sagt sie über sich: „Ich stamme von einem bul­gar­ischen Baum, der aber in öster­re­ichis­che Erde eingepflanzt und in Süd­wes­t­asien sowie der Gol­fre­gion, zum Teil auch in Frankre­ich, gegossen wurde. Außer­dem besitzt er noch Flug­wurzeln, die bis nach Kuba reichen.“

Alexan­dra Ivano­va gilt als nonkon­formistisch, viel­seit­ig im „HIER UND JETZT“ ver­ankerte Kün­st­lerin, die neben ihrer musikalis­chen Aus­bil­dung über einen Mas­ter­ab­schluss der Sci­ences Po Paris ver­fügt und Spo­ken Word Poet­ry schreibt.

Ihre Vita liest sich so: Nach klas­sis­chem Klavierun­ter­richt öffnet sie sich mit 16 der Impro­vi­sa­tion und dem Jazz und grün­det ihr erstes Jaz­ztrio. Sie studiert Sozial­wis­senschaften und Jazz in Dijon, Paris und Eng­land, wo sie jew­eils Jaz­ztrios grün­det und mit ihnen inter­na­tion­al auftritt.

Im Libanon lernt sie Ara­bisch und arbeit­et daraufhin in Jor­danien und den Emi­rat­en, wo sie ihren Men­tor, den libane­sisch-amerikanis­chen Pianis­ten Tarek Yamani kennenlernt.

Nach ein­er Som­mer­res­i­denz in Island wid­met sie sich der Kom­po­si­tion ihres Debüt-Albums „BEAUTY IN CHAOS“, das 2023 mit Niklas Lukassen (Kon­tra­bass) und Nathan Ott (Schlagzeug) erschien. Die RELEASE TOUR führt sie durch Europa bis nach Nordafrika.

Alexan­dra Ivano­va wurde mehrfach mit Stipen­di­en aus­geze­ich­net. Sie hat ihren Lebens­mit­telpunkt in Berlin.