Marty Isenberg "The Way I Feel inside"
© Eri­ka Kapin Photography

Marty Isenberg

Der viel gefragte New Yorker Bassist Marty Isenberg hat mit „The Way I feel Inside“ ein autobiografisches Jazzdrama geschaffen. Angeregt durch das Wesen der Rückschau  von Wes-Anderson-Filmen und dessen Musikauswahl der 60er und 70er Jahre, Songs von Eliot Smith, Nick Drake, David Bowie, The Zombies und The Kinks, verknüpfte Isenberg mit neu arrangierten Improvisationen.

Marty Isenberg and The Way I Feel inside: Jazzdrama für Unerschrockene

Der Jazz und seine Gestalt. Seit Anfang des 20. Jahrhun­derts über Blues, Dix­ie, Swing, Bebop, sich am Crossover der europäis­chen Klas­sik reibend, und schließlich im Dia­log der freien Impro­vi­sa­tion bleibt ein lebendi­ges Faszi­nosum. Der viel gefragte New York­er Bassist Mar­ty Isen­berg hat mit „The Way I feel Inside“ ein auto­bi­ografis­ches Jaz­zdra­ma geschaf­fen. Angeregt durch das Wesen der Rückschau  von Wes-Ander­son-Fil­men und dessen Musikauswahl der 60er und 70er Jahre, Songs von Eliot Smith, Nick Drake, David Bowie, The Zom­bies und The Kinks, verknüpfte Isen­berg mit neu arrang­ierten Impro­vi­sa­tio­nen. Das 2023 veröf­fentlichte Album wurde von den führen­den Musikkri­tik­erin­nen hochgelobt und die Streams gehen in die Hunderttausende.

Auf der Bühne lädt Mar­ty Isen­berg die Zuhören­den ein, die dra­matur­gisch gestal­tete Musik sinnbildlich für Ver­lust, Verän­derung, Verun­sicherung, Neuori­en­tierung und Uner­schrock­en­heit zu teilen. Im Dia­log der Mod­er­a­tion mit der Musik führen Mar­ty Isen­berg am Bass, Jaz­z­vokalistin Sami Stevens, Rodri­go Recabar­ren an den Drums und Bass­gi­tar­ristin Ali­cyn Yaf­fee  90 Minuten unter­halt­sam durch das Pro­gramm, Höhen wie Tiefen, die schließlich in ein­er Mut machen­den Befreiung enden.

Mar­ty Isen­bergs Kar­riere als Jazzmusik­er begann im Alter von 12 Jahren, nach­dem er im Jahr zuvor seinen Vater durch Krebs ver­loren hat­te. Mar­tys Vater war ein begabter Ama­teur­musik­er und hat­te viele Instru­mente zu Hause, auf denen er für die Fam­i­lie spielte. Nach seinem Tod nahm Mar­ty eines dieser Instru­mente von der Wand und brachte sich selb­st das Spie­len bei, indem er die Tab­u­la­turen im Bass Play­er Mag­a­zine las. Das Bassspie­len war für Mar­ty Isen­berg Liebe auf den ersten Ton.

Anschließend studierte er an der New School for Jazz and Con­tem­po­rary Music, wo er Jazz Per­for­mance als Haupt­fach und Jaz­zkom­po­si­tion als Neben­fach belegte. Er erwarb seinen Mas­ter of Music an der New York Uni­ver­si­ty und pro­movierte später an der Stony Brook University. 

Seit fast 20 Jahren ist Mar­ty Isen­berg Teil der vielfälti­gen Musik­szene New Yorks. Seine Kar­riere als Musik­er umfasst viele ver­schiedene Musik­stile, von Jazz über klas­sis­che Musik bis zu The­ater und zeit­genös­sis­ch­er Musik. All diese Erfahrun­gen fließen in die Arrange­ments seines Debü­tal­bums „The Way I Feel Inside: Inspired by the Films of Wes Ander­son“ ein, in dem er seine eigene Stimme ein­bringt und die Musik, die seine musikalis­che Iden­tität geprägt hat, neu interpretiert.

Er ist Endorse­ment-Kün­stler für Aguilar Amps, DR Strings, Fend­er Gui­tars und Radi­al Engi­neer­ing. Er trat für Radio City Christ­mas Spec­tac­u­lar, Kiss Me Kate, The Lion King, A Beau­ti­ful Noise und Fun Home am Broad­way auf. Inter­na­tion­al tourte er mit dem Dave-Juarez-Trio und dem Musi­cal Soul Doc­tor und ist Mit­be­grün­der und CEO der Clin­ton Hill Music School in Brooklyn.

Marty Isenberg
© Eri­ka Kapin Photography